Nr. 33 · D12
Molybdenum sulfuratum
Bestand im Menschen: 10mg, 60% im Skelett, 20% in der Leber, Zähnen, Nieren und Haut
Folgen von Mängeln: Sulfitallergien, Abbauprobleme von schwefelhaltigen Lebensmitteln (Aminosäuren), Haarausfall, Müdigkeit, Karies, niedrige Harnsäure im Blut
Ursubstanz: Molybdän(IV)-sulfid, MoS2
Funktionen im Körper:
Molybdän ist Co-Faktor Bestandteil der Xanthinoxidase und reguliert die Bildung der Harnsäure (Zu wenig Harnsäure ist auch nicht gesund) und ist notwendig für den Transport und Speicherung von Eisen, was das blutbildende System unterstützt.
Molybdän als Bestandteil der Sulfitoxidase ist für den Abbau schwefelhaltiger Verbindungen im Körper wie Cystein, Methionin, Taurin, Glutamin und Homocystein zuständig. Ein Mangel führt zu Neigung zu Blähungen und Störungen im Verdauungstrakt.
Molybdän erleichtert die Resorption und Retention von Fluor. Indirekt kann Molybdän bei Karies eingesetzt werden, weil es den Einbau von Fluor in Dentin und Knochen stärkt. Es fördert genauso den Einbau von Fluor in die Knochen.
095303Die äußere Anwendung
Die äußere Anwendung der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler ist ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Methode und bringt oft erst durch ihren Einsatz den gewünschten Erfolg. Allerdings muss bedacht werden, dass die äußeren Zeichen nur die Spitze des Eisberges darstellen. Die meisten Betriebsstörungen, die zum jeweilig angezeigten Mineralstoff passen, sind nicht sichtbar und betreffen so genannte versteckte Probleme. Deshalb wäre es problematisch, würde man bei äußerer Anwendung der Schüßler Salze die Einnahme vernachlässigen.
Andererseits wird der Anwender vielleicht seine Geduld verlieren, wenn er z. B. bei Hornhaut auf den Fersen lange Zeit richtigerweise Nr. 1 Calcium fluoratum einnimmt und die Hornhaut nicht zurückgeht. Dann hat der Organismus Bänder, Sehnen und vielleicht die Elastizität des Herzmuskels regeneriert. Damit aber der Anwender nicht warten muss, bis alle inneren Belastungen abgebaut werden und der Organismus sich der Hornhaut an den Fersen widmen kann, stellt die äußere Anwendung eine wichtige Mineralstoffzufuhr über die Haut an Ort und Stelle dar. Also sollten immer beide Wege, die Einnahme und die äußere Anwendung praktiziert werden, damit ein erfolgreicher Weg beschritten werden kann.
Bäder, Waschungen
Über die Haut können die Mineralstoffe hervorragend aufgenommen werden. Es muss dabei allerdings unter Körpertemperatur gebadet werden, damit die benötigten Mineralstoffe auch aufgenommen werden können. Über Körpertemperatur würde der Körper schwitzen und Säuren und Schadstoffe ausscheiden, wie es beim BaseCare Bad genutzt wird. Je nach den Belastungen werden die dafür notwendigen Mineralstoffe, die entweder dem Anwendungsteil entnommen werden oder auf Grund eigener Erfahrung bekannt sind, im Badewasser aufgelöst. Von jeder Nummer werden 10 bis 20 Tabletten genommen.
Die Anwendung kann auch als Fußbad, Unterarmbad und Handbad erfolgen, dabei werden nur 5 bis 7 Tabletten von jedem Mineralstoff genommen. Beim Einsatz der Tabletten als Waschung, vor allem bei bettlägerigen Menschen, wird je nach Umfang der Waschung die entsprechende Anzahl von Mineralstofftabletten aufgelöst. Ganz-, Teiloder Kopfwaschungen sind möglich.
Auflegen von Mineralstoffen
Eine hervorragende Möglichkeit, die Mineralstoffe nach Dr. Schüßler über die Haut in den Körper einzuschleusen, besteht in ihrer Anwendung als Brei. Dabei werden die jeweils benötigten Tabletten in Wasser aufgelöst, bis ein Brei mit joghurtähnlicher Konsestenz entsteht. Er wird nach dem Auftragen mit einer Frischhaltefolie abgedeckt, damit er nicht zu schnell austrocknet.
Im Anwendungsteil wird jeweils auf die vorteilhafteste äußere Anwendung verwiesen. Werden die Mineralstoffe als Kompressen oder Umschläge eingesetzt, löst man sie auf und tränkt Tupfer, Mullbinden oder Tücher (Wickel) in der Lösung, wie z. B. bei Blähkoliken, oder als Lidkompressen.
Salben, Gele, Cremegele
Salben mit hochverdünnten Mineralstoffen haben den Vorteil einer leichten Depotwirkung. Sie werden entweder mehrmals am Tag hauchdünn aufgetragen, einmassiert, oder als messerrückendicker Belag auf die betroffene Hautpartie aufgebracht. Die Salbe wird durch einen Verband abgedeckt und täglich nach Bedarf erneuert. Diese Form der Anwendung eignet sich besonders gut für die Nacht.
Eine Salbe kann ohne weiteres auf eine gereinigte offene Wunde aufgetragen werden. Der Fettanteil ermöglicht durch den elastischen Wundrand ein krustenfreies Heilen, einer Narbenbildung wird vorgebeugt.
Fettfreie Gele werden nur für spezielle Anwendungen empfohlen. Werden sie länger angewendet, wird die Haut unansehnlich und verarmt an Fett.
Deshalb wird eine rückfettende Komponente hinzugefügt, was zu sehr erfolgreich anzuwendenden Cremegelen führt. Trotz des Fettanteils bleibt beim Cremegel die intensive Tiefenwirkung des Gels erhalten. Salben, Gele und Cremegele sind ebenso wie die Körperpflege
„topische Anwendungen“. Aus diesem Grunde nennt die Adler Pharma ihre äußere Anwendung „Adler Topics“.
als Cremegele und Salben
Anwendungen mit Nr. 33
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