Schüßler-Welt

Nr. 27 · D12

Kalium bichromicum

Auch Schöpwinkel (1929) hat schon mit diesem Mittel gearbeitet. Er setzt es zum Zweck der Reinigung und Erneuerung des Blutes ein, besonders bei Anämie, aber auch bei Diabetes. Er behandelt Basedow-Erkrankungen und Erkrankungen der Nebennieren durch Einsatz dieses Mineralstoffes.

Schöpwinkel empfahl dieses Mittel zur Vermehrung der Chromoproteide im Blut zur Erneuerung und Reinigung des Blutes bei Anämie.

Chrom ist Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors, daher ist die Anwendung von Nr. 27 Kalium bichromicum bei Diabetes ein bedeutsamer Mineralstoff in der „biochemischen“ Diabetesmischung. (Siehe dazu auch die Ausführungen zu Nr. 21 Zincum chloratum und im Repertorium Seite 59)

Nr. 27 Kalium bichromicum ist an der Regulierung der Cholesterinwerte beteiligt und wird deswegen auch zur Arteriosklerosevorbeugung angewendet.

Es wird angewendet bei Akne, ist ein Mittel bei allen Schleimhautkatarrhen, besonders bei sehr zäh-strähnigen Schleimabsonderungen (in Kombination mit Nr. 4 Kalium chloratum).

Bei geschwürartigen Veränderungen der Haut (langwierige Hornhautgeschwüre) und chronischen Eiterungen oder Katarrhen sollte an eine Kombination mit Nr. 12 Calcium sulfuricum gedacht werden.

Psychischer und physischer Dauerstress führt zur vermehrten Chromausscheidung. Auch Sportler scheiden vermehrt Chrom aus, daher ist die Gabe von fein verteiltem Chrom, als Nr. 27 Kalium bichromicum für Sportler von großer Bedeutung.

Hinweis: Nr. 27 Kalium bichromicum beeinflusst den Hunger-Sättigungs-Mechanismus und kann so eine Gewichtsabnahme fördern. Chrom ist ein Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors ist, der den Einstrom von Glukose in die Zellen steuert.

Die 6 neuen Erweiterungsmittel

Anwendungen mit Nr. 27

11 Einträge im Nachschlagewerk verwenden diesen Mineralstoff.

Hinweis: Dieses Nachschlagewerk ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder schwerwiegenden Beschwerden suchen Sie bitte einen Arzt oder eine ausgebildete Mineralstoffberatung auf.