Nr. 19 · D12
Cuprum arsenicosum
Nr. 19 Cuprum arsenicosum wurde von Schöpwinkel in die Reihe der Erweiterungsmittel eingeführt.
Kupfer ist ein essentielles Spurenelement und ein wichtiger Enzym – Bestandteil vor allem von Transportproteinen. Es hat Bedeutung für den Hämoglobinaufbau und die Neubildung von roten Blutkörperchen. Es ist besonders in der Leber angereichert.
Relative Kupfermängel im Körper müssen nicht mit hohen Dosierungen sofort aufgefüllt werden. Eine Einnahme nach den Gesichtspunkten der Biochemie nach Dr. Schüßler, im Sinne eines feinstofflichen, intrazellulären Auffüllens von Speichern im Körper durch Nr. 19 Cuprum arsenicosum erscheint uns sinnvoller.
In der Biochemie nach Dr. Schüßler werden Nr. 19 Cuprum arsenicosum und Nr. 21 Zincum chloratum oft kombiniert.
Eisenhaushalt: Die Nr. 19 wird in der Biochemie nach Dr. Schüßler angewendet, wenn der Eisenhaushalt aufgebaut werden muss und zwar in Kombination mit Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 17 Manganum phosphoricum.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich für Nr. 19 Cuprum arsenicosum aus seinen krampflösenden Eigenschaften vor allem im Bereich der Nerven. Auch bei Krämpfen des Zentralnervensystems, weshalb es auch bei Epilepsie begleitend zur ärztlichen Behandlung eingesetzt werden kann. Es wird auch bei Keuchhusten eingesetzt.
Die Nr. 19 hat einen Einfluss auf die Bildung der Schilddrüsenhormone, wirkt antioxidativ, ist wichtig für den Bindegewebsstoffwechsel, den Cholesterinstoffwechsel, ist angezeigt bei PMS und Menstruationsbeschwerden und kann auch bei Restless legs angewendet werden.
Es hat Bedeutung für die geistige Entwicklung von Kindern, weil es für den Gehirnstoffwechsel große Bedeutung hat.
Eine Kombination mit anderen Mineralstoffen ist sinnvoll. Dabei wird es mit Erfolg bei Fieberkrämpfen, Koliken des Magen-Darm Traktes, chronischen Kopfschmerzen und bei Stressbelastungen eingesetzt.
Der Bindegewebsund Knochenaufbau wird unterstützt, vor allem in Kombination mit Nr. 17 Manganum sulfuricum und Nr. 21 Zincum chloratum in Kombination zu den 12 Basismitteln der Schüßler Salze.
Bräunung der Haut: Die Bildung des Melanins, des Pigmentierungsstoffes der Haut, braucht die Anwesenheit von Kupfer. Die Regulierung und Verteilung der Hautpigmente geschieht in der Biochemie nach Dr. Schüßlermit Hilfe von Nr. 6 Kalium sulfuricum. Für die Bildung der Pigmente selbst jedoch ist Nr. 19 Cuprum arsenicosum notwendig.
Enthalten in Zell-Komplexmitteln
Anwendungen mit Nr. 19
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